Herausfordernde Zeiten!

Herausfordernde Zeiten!

1. August 2026 Blog 0
Herausfordernde Zeiten eines kleinen Unternehmers.

Hallo liebe Neugierige.

Eigentlich wollte ich mein persönlichen Online-Tagebuch ja wesentlich regelmäßiger nutzen, um persönliche Einblicke zu geben. Hintergrund war ja, dass ich meinen Kunden Einblicke in meine Persönlichkeit und meine Gedanken geben wollte. Aufgrund meiner lokalpolitischen Aktivitäten in meiner Heimatstadt Bergneustadt ebenso transparent zeigen, warum ich welche politische Meinung habe und das ich diese auch standhaft verteidige. Standhaft heißt, dass ich klare Werte habe, die unverhandelbar sind.

Meine Werte: Familie, Glauben, Heimat und Tradition

Hier im persönlichen Sven Oliver Rüsche Blog dreht es sich aber nicht um die politische Dimension. Diese finden meine Wähler schon seit Jahren in meinem lokalpolitischen Blog. Hier geht es im Kern um die Metaebene über den ganzen Themen – einfach persönliche Einblicke und das jeweilige „Warum“.

Apropos „Warum“: Im heutigen Blogbeitrag geht es um die herausfordernden Zeiten. Gerade für mich als kleiner selbständiger Unternehmer. Seit 2020 sind einfach andere Zeiten eingebrochen. Jeder Bundesbürger hat es gespürt. Jedes Jahr neue Herausforderungen. Das Hamsterrad dreht sich immer schneller. Immer wieder komme ich mir Schwindelig vor aufgrund der rasenden Geschwindigkeiten bei den Veränderungen.

Coronazeit versaute mir meine Businesspläne

Die Coronazeit versaute mir sämtliche Businesspläne im Jahr 2020 ohne Vorwarnung. Und das, obwohl ich 2019 wirklich geniale Ideen auf den Weg gebracht habe. Einige haben dann im Nachgang ab 2022 trotzdem gefruchtet. Andere sind leider komplett unmöglich geworden, weil sich das Leben und die Mediennutzung komplett verändert hatten. Ich gehe nun bewusst nicht auf die bezogenen Projekte ein, weil ich diese trotzdem weiter „über Wasser“ halte, weil ich der Meinung bin, dass sie trotzdem irgendwann fruchten werden. Oft war ich mit meinen Ideen schon Jahre zu früh. Als Innovationstreiber ist man oft seiner Zeit voraus. Aber die finanzielle Dimension holt einen dann immer schneller ein, als man es sich vorstellen kann. So ist es als kleiner Unternehmer. Man macht viele Dinge. Einige bringen dann den gewünschten Erfolg. Andere scheitern kläglich. Daher kommt ja auch der Name „Unternehmer“. Das kommt vom Wort unternehmen …

Zurück zu den ganzen Herausforderungen

Die Coronazeit hatte viele Herausforderungen, aber auch sehr viel positive Entwicklungen hervorgebracht. Zum Beispiel mein Agenturkalender. Kunden buchen sich einfach mit wenigen Mausklicks einen Gesprächstermin und man sieht sich dann im Videomeeting und kann alles nahezu genauso gut besprechen, wie damals mit langen Anreisen. Gut für die persönliche Effektivität, Wirtschaftlichkeit und natürlich schnellere Reaktionsmöglichkeiten. Der Kunde sucht sich selber einen freien Termin heraus und es entfallen ständiges telefonisches aneinander vorbeitelefonieren und Mailboxansage-Marathons …

Erst Corona und ab 2022 Kriegssanktionen und Energiepreisschock

Komischerweise war die achso gefährliche Corona-Krankheit im Februar 2022 zu Ende, als Russland die Ukraine angriff. Wenig später haben wir aufgrund der politischen Sanktionen einen Energiepreisschock erlitten. Also gab es auch hier wieder Herausforderungen. Ok, das „Homeoffice“ war ja schon zur Coronazeit geboren worden. Entsprechend konnte man in den Wintermonaten auf diesen Baustein zurückgreifen. Im ARKM Büro in Bergneustadt steht im Keller noch eine über 30 Jahre alte Gas-Heizung. Entsprechend hoch sind die Heizkosten geworden, weil es sich noch zusätzlich um ein altes Gemäuer handelt. Trotzdem mag ich unser Büro, dass wir in der Coronazeit im Jahr 2020 bezogen hatten.

Um die Heizkosten halbwegs im Griff zu behalten, haben wir dann eine Kernbüroarbeitswoche von Dienstag bis Donnerstag eingeführt. Freitags und Montags wurde konsequent im Homeoffice gearbeitet. Damit konnten wir ab Donnerstagnachmittags die Raumtemperatur bis Dienstags-Nacht massiv herunterfahren. Das sparte Kosten und eingesparte Kosten mussten wir nicht durch höhere Stundensätze wieder einholen! Unsere Kunden wissen das zu schätzen.

Seit 2018 ein elektrischer Fuhrpark

Der rein elektrische Fuhrpark ist ja schon seit 2018 Thema bei uns. Auch dieser damalige Schritt hat sich auf der Kostenseite durch die Nutzung von dynamischen Stromtarifen massiv bezahlt gemacht.

Trotzdem hat dieser Energiepreisschock die Inflation angetrieben. Viele Softwarehersteller sattelten immer mehr ihre Preis auf. Durch diese Tatsachen habe ich eine weitere unternehmerische Herausforderung angehen müssen: Digitale Souveränität und die Umstellung auf Open-Source Software. Kein Microsoft. Kein Google mehr. So eine Umstellung kostet allerdings auch viel Zeit. Am Ende zeigte sich aber, dass es der richtige Weg war. Wenn man die Preissteigerungen bei Microsoft365 allein sieht, dann kann ich heute im Jahr 2026 sagen: Bei der ARKM.group und der Online-Agentur Rüsche wird nun richtig Geld gespart! Die Wartung der Software läuft zu 100% automatisiert und wenn dann doch ein Problem manuell gefixed werden muss, dann sehe ich das ganze immer als Weiterbildung an.

Digitale Souveränität – Heute ein wichtiger Baustein

So wie die digitalen Arbeitsprozesse aufgrund der Homeoffice Anforderungen im Nachgang ein Segen waren, so zeigt sich in den heutigen Zeiten von KI (LLMs) und US-amerikanischer Unzuverlässigkeiten (Trump-Erpressungen), wie wichtig es ist „Herr seiner Daten“ zu sein. Am Ende bin ich überzeugt, dass gerade kleine Unternehmen und KMUs den Schritt zur absoluten Digitalen Souveränistät in den nächsten Jahren gehen werden (müssen!). Ansonsten sind sie erpressbar und sie wissen nie, wo ihre wertvollen Unternehmensdaten am Ende landen und ggf. missbraucht werden.

Herausforderung Künstliche Intelligenz

Selbstverständlich nutzen wir auch bei ARKM die neuen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Im redaktionellen Bereich auch LLMs für Textvorschläge, Textkorrekturen und die Beschleunigung von Arbeitsprozessen. Auch hier zahlt die nächste Innovation auf das unternehmerische Effizenz-Konto ein.

Aber seien wir mal ehrlich. Auch diese Umstellungen sind mit viel Zeit und Herausforderungen verbunden. Man testet zahlreiche LLMs und KI-Agenten aus. Alles viel Zeit, die am Ende die höhere Effizenz wieder wett macht. OK, langfristig wird es sich lohnen. Aber der Weg in diese Zeit ist erst einmal ein langer Lern-Weg!

Herausforderung Virtualisierung und Datensicherheit

Die neuen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz hat allerdings auch viele Schattenseiten. Hier wortwörtlich im „DarkWeb“. Verbrecher nutzen auch diese Tools. Daraus ist in den letzten Monaten ein neuer Wettbewerb entstanden. Gerade als Betreiber von einem sehr großen hauseigenen virtuellen Servernetzwerk weiß ich worüber ich hier rede! Mehr Angriffe und neue Angriffsvektoren entstehen durch den Einsatz von KI. Natürlich muss ich mich auch dieser Herausforderung stellen! Bisher habe ich das gut „gewuppt“ … Ich kann ja tatsächlich behaupten, dass ich seit dem Start meiner Selbständigkeit bisher „unhackbar“ bin. Es gab auch nie irgendwelche Datenskandale. Das wissen meine langjährigen Kunden sehr zu schätzen. Sie können sich auf mich als technischen Dienstleister zu 100% verlassen.

Auch ich werde meinen „Meister“ finden

Natürlich weiß ich, dass irgendwann auch ich meinen Meister finden werde. Das ist nur eine Frage der Zeit. Aber genau hier greift meine „Paranoide Backupstrategie“. So nannte es mal ein Kunde, als er das mal bei mir hinterfragt hatte. Ich stelle mich auch diesen wahnsinnigen Herausforderungen! Kein Backup – kein Mitleid!

Das das wirklich eine Grundüberzeugung von mir ist, dass wissen meine Freunde und Netzwerkpartner in der ARKM.group schon seit quasi immer. Insider reden hier von Geo-Redundanz. Ich sichere Daten im ersten Stepp im Datenkeller Bergneustadt. In meinem eigenen kleinen Rechenzentrum findet dann die Verteilung meiner Datenschätze und Kundendaten weltweit (außer USA und UK!) statt. Natürlich alles verschlüsselt.

Herausforderung Überlick behalten

Ein großes Servernetzwerk – Backup-Prozesse und dann müssen überall Update-Prozesse zuverlässig laufen. Und wie behalte ich bei dieser Herausforderung den Überblick?
Das Stichwort heißt „ARKM Servercontrol“. Meine Infrastruktur wird von Servercontrol in Echtzeit überwacht. Ich erhalte immer alle Statusmeldungen auf meiner Apple Watch und kann ggf. sehr zeitnah eingreifen. Egal, wo ich gerade beruflich unterwegs bin. Weltweit!

Die nächste Herausforderung: Mastercontrol

Aktuell betreibe ich einen leistungsstarken DELL Server im Datenkeller. Hier „bastel“ ich gerade an einem ganz persönlichen Zukunftsprojekt. Das Mastercontrol.

Mastercontrol wird über den Einsatz von lokaler KI dann meine bisherigen manuellen Serverwartungen und Arbeitsprozesse zu 100% übernehmen. Mastercontrol ist der nächste logische Schritt um sich auf die anstehende Zukunft vorzubereiten. Mastercontrol dokumentiert auch neue Angriffsvektoren und sucht nach zeitnahen Lösungen.

Ich möchte hier aber noch nicht zu viel verraten. Mastercontrol wird aber bei meinen zukünftigen unternehmerischen Aktivitäten ein sehr wichtiger Hebel werden. Die dadurch gewonne Zeit werde ich dann mehr in persönlicher Präsenz auf Branchenveranstaltungen und zur stärkeren Präsenz bei meinen Kunden nutzen. Ja, auch mein Tag hat nur 24 Stunden …

Herausforderungen gibt es aber auch im Privaten Bereich

Viele sehen ja nur meine unternehmerischen und politischen Ergebnisse. Keine weiß, was mich sonst noch so beschäftigt. Im Persönlichen spielt seit Corona aber auch die individuelle Gesundheit eine wichtige Rolle. Aufgrund jahrelangem ungesunden Lebensstil musste ich persönlich schon ein paar gesundheitliche Rechnungen zahlen. Bluthochdruck, Blutwerte usw. spielten mit Anfang 50 dann schon eine verstärkte Rolle. Auf einmal. Bääääm. Mit Tabletten kann man vieles wieder in den Griff bekommen. Das hat sich echt gezeigt. Abeer Tabletten sind nur Mittel zum Zweck und meistens zahlt man auch hier über die Nebenwirkungen am Ende einen Preis. Entsprechend musste ich meinen Lebensstil und mein Körpergewicht verändern!

„Know your Numbers“ – Gesundheitliche Herausforderungen

Zu schwer. Zuviel Baufett. Zu viel Zucker. All das führte im Jahr zu einem maximalwert von 118 Kilogram. Und das bei einer Körpergröße von ca. 1,75m … also adipös bis zum Anschlag. Das Resultat: Mich haute der Blutdruck im Büro aus die Socken. Natürlich war das ein Warnschuss, den ich sofort sehr ernst genommen habe. Heute im Jahr 2026 bin ich mittlerweile bei einem Körpergewicht von 92 KG angekommen. Immer noch zu fett. Aber ein Anfang. Und wer rechnen kann, der sieht, dass ich eher der Marathon-Läufer bin und kein Sprinter. Ich esse viel zu gerne, als wenn ich mir monatelangen Verzicht gönnen wollte. Nein, es ist auch besser für mein persönliches Umfeld, weil ich ansonsten bestimmt unausstehlich würde. Auch bei der Arbeit und den ganzen beruflichen Herausforderungen muss ich konzentriert bleibt. Was nicht möglich wäre, wenn ich permanent im Kalorien-Defizit wäre.

Langsames Abspecken ist auch gesünder

Die Werte zeigen, dass es nun alles besser ist. Auch die Zuckerwerte haben sich verbessert. Leider muss ich noch Tabletten einnehmen. Aber ich glaube, dass das vielleicht in den nächsten fünf Jahren dann nicht mehr nötig sein wird. Das ist zumindest mein Ziel und meine Hoffnung.

Und noch ganz viele andere Herausforderungen

Jetzt, nach gut 1500 Wörtern, will ich aber für heute zum Ende kommen. Ich habe noch ganz viel weitere Herausforderungen. Die wichtigsten habe ich hier mal angerissen. Ich glaube es ist zu erkennen, warum ich mich so stiefväterlich um meinen Blog gekümmert habe. Oder auch Veranstaltungen mit großen Menschenmengen meide. Oft fehlt mir Abends die Kraft mich auf Smalltalk einzulassen. Ebenso halte ich mich mit Alkohol sehr zurück.

Weitere Herausforderungen ergeben sich aus meinem persönlichen Umfeld. Egal ob Finanzamt, Steuererklärungen, Stadtrat, politischer Wahnsinn in unserem Land und die Krisenvorsorge. Ich bin mir sehr im Klaren, dass sich die Umstände in unserem Land in den nächsten Jahren weiter verschlechtern wird. Egal, ob es um die gescheiterte Energiewende und den indirekten Auswirkungen der Russland-Sanktionen und dem Trumpschen Politikgehabe.

Wann kommt die nächste größere Krise?

Am Ende werden wir erst in einer größeren Krise landen. Dafür braucht es keine Machtergreifung von irgendwelchen Nazis, sondern einfach die seit Merkel gestellten falschen Weichen. Also Krisenvorsorge ist ein Thema, was ich jedem nur empfehlen kann. Man muss es nicht übertreiben. Aber wer nicht vorbereitet ist, wird sich dann in Zukunft schwere Vorwürfe machen. Weil nicht nur in der IT heißt es „Kein Backup – kein Mitleid!“. Wir brauchen auch in Deutschland ein persönliches Backup. Energieverknappung ist ein Thema, dass jetzt schon absehbar wird.

Am Ende sollte dieser Blogbeitrag ja nur zeigen, wieviel Prozesse und Herausforderungen ich mich als kleiner selbständiger Unternehmer stellen muss. Alle, die mich verurteilen, weil ich mich nicht auf Veranstaltungen sehen lasse, weil ich angeblich zu wenig für die Allgemeinheit leisten würde, oder auch gewisse „Neider“, die gar nicht wissen, dass ich im Inneren eher ein Minimalist bin, brauchen nicht mit irgendwelchen falschen Gerüchten über mich herziehen.

Ich bin mit mir selber im Klaren. Ich „mach mein Ding“. Und das schon seit Jahrzehnten. Ebenso bleibe ich mir selber immer treu. Darauf darf sich jeder verlassen. Es gibt aber noch zahlreiche Projekte, die Wenige wissen. Oft dienen diese dem Gemeinwohl. Das ist meine persönliche soziale Ader. Ich werde meinen Blog nun wieder regelmäßiger nutzen.

Dieser Blog ist ein wichtiges Werkzeug.

Ein Mittel gegen den ganzen Schwachsinn, der über mich von irgendwelchen Personen erzählt wird, die gerne Menschen in Schubladen packen.

Aber ich muss einfach dazu sagen: Ich habe viele Hüte auf. Spiele zahlreiche Rollen im Spiel des Lebens. Natürlich kann ich nichts dafür, dass manche Zeitgenossen so einen kleinen geistigen Horizont haben, um zu erkennen, dass ich nicht so eindimensional bin, wie viele es gerne hätten.

Für diese Menschen gibt es nur ein Motto, dass ich mit dem FC Bayern München gerne teile: #MiaSanMia

In diesem Sinn: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und das Sie interessiert, was ich zu sagen habe!

 

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